Seit dem allerersten Set läuft Lorcana auf genau einer Ressource: dem Inkwell. Eine Karte pro Runde hineinlegen, mehr geht nicht, und daran führt kein Weg vorbei. Hyperia City stellt zum ersten Mal eine zweite Quelle daneben, und die funktioniert vollkommen anders. Hier steht Schritt für Schritt, was Ink Drops sind, woher sie kommen und was sie am Spiel ändern.
„Ink drops are counters, much like tokens in other games, that aren’t treated as a card, and aren’t included in your deck. You can remove one Ink Drop counter to pay for one ink.“
So steht es im offiziellen Reveal von Ravensburger. Was das im Einzelnen heisst, steht darunter.
1. Woher Ink Drops kommen
Nicht aus dem Deck, und von allein kommt auch keiner. Ink Drops entstehen durch Karten, die sie dir hinlegen. Das Lied Higitus Figitus bringt beim Ausspielen gleich drei auf einmal. Go Go Tomago bekommt einen, sobald sie herausgefordert wird, da zahlt sich also aus, wenn der Gegner angreift. Und Mickey Mouse als Iconic verteilt am Rundenende sogar an jeden am Tisch einen, auch an den Gegner.
2. Was ein Ink Drop ist
Ein Ink Drop ist eine Marke, die vor dir liegt, keine Karte. Er steckt nicht im Deck, belegt keinen der 60 Plätze und du ziehst ihn nie. Er taucht einfach auf, sobald eine Karte ihn erzeugt, und bleibt liegen, bis du ihn ausgibst.
3. Was du mit Ink Drops bezahlst
Ein Ink Drop deckt genau eine Tinte, und du darfst frei mischen. Eine Karte für drei Tinte spielst du mit drei Tinte aus dem Inkwell, mit drei Ink Drops oder mit zwei Tinte und einem Ink Drop, ganz wie es dir passt. Der Ink Drop ist danach aufgebraucht und verschwindet.
4. Warum das so viel ausmacht
Bisher gab es in Lorcana genau eine Quelle für Tinte, und die wächst um höchstens eine Karte pro Runde. Daran führte kein Weg vorbei. Ink Drops kommen zusätzlich dazu, und was du in deiner Runde nicht ausgibst, liegt in der nächsten noch da. Damit bringst du eine Karte auf den Tisch, für die es eigentlich eine Runde zu früh wäre, und genau das verschiebt das ganze Tempo.
5. Karten reagieren auf Ink Drops
Manche Karten schauen gar nicht aufs Inkwell, sondern auf deine Ink Drops. Wasabi bekommt plus zwei Stärke, solange mindestens einer vor dir liegt, er muss also gar nicht ausgegeben werden. Madam Mim lässt dich zwei Karten ziehen, wenn du beim Ausspielen einen Ink Drop bezahlt hast. Und Baymax darf zwei Ink Drops abgeben, statt seine normalen Shift-Kosten zu zahlen.
6. Jede Tinte geht anders damit um
Amber teilt aus und gibt Ink Drops eher an alle am Tisch weiter, statt sie zu horten. Sapphire sammelt ein, Shere Khan als CEO von Khan Industries lebt genau davon. Steel macht aus übriger Tinte Vorrat, dort sitzen Arthur und Merlin. Es lohnt sich also, die Farben danach auszusuchen, wie sie mit Ink Drops umgehen.
7. Ink Drops am Tisch
Im 2-Spieler-Starter-Set liegen echte Ink-Drop-Marker bei, du musst also nichts basteln oder mit Münzen behelfen. Sie liegen offen, damit beide jederzeit sehen, wer wie viele hat.